Abwehrkräfte und Immunität - Wie stark ist unser Immunsystem?

VORSORGE SCHÜTZT!

Das Immunsystem ist das Abwehrsystem unseres Körpers. Dringen schädliche „Mikroorganismen” wie
z. B. Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten in unseren Körper ein, kann dies zu Krankheiten oder Veränderungen im Inneren des Körpers führen. Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk.

Es verfügt über natürliche Barrieren, die das Eindringen der Keime erschweren.
Diese sind z. B.:

  • die Haut mit der normalen Flora
  • die Funktion der Schleimhäute
  • die Tränenflüssigkeit mit ihrer Funktion des Abtransportes
  • die Atemwege, deren Flimmerhärchen den Abtransport der eindringenden Keime begünstigen
  • die Mundhöhle mit ihren Enzymen
  • der Magen mit seiner Säure und den Enzymen, die fast alle Bakterien und Mikroorganismen zerstören
  • der Darm mit seiner Flora und der Harntrakt, der giftige Stoffe filtriert und ausscheidet

Die Zellen des Immunsystems zirkulieren in den Blutgefäßen und Lymphbahnen. Dringen Krankheitserreger in den Körper ein, können die Abwehrzellen diese bekämpfen.
Schafft es ein Erreger aber dennoch die mechanischen Barrieren (Haut, Mundhöhle, Magensäure usw.) zu überwinden, so beginnt der Körper mit seiner Immunreaktion. Ob der Mensch dann tatsächlich erkrankt, hängt von dem intakten Zustand seines Immunsystems ab.
Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) machen für den Organismus die Krankheitserreger unschädlich. Die einzelnen Untergruppen der Leukozyten haben dabei verschiedene Funktionen innerhalb des Immunsystems.

Atemwegsinfektionen treten in allen Jahreszeiten auf und zählen zu den häufigsten Erkrankungen beim Menschen. Husten, Schnupfen und Halsschmerzen empfindet man als lästige Krankheitssymptome. Im Laufe eines Jahres werden viele Anforderungen an die menschliche Abwehrkraft gestellt. Das Immunsystem ist ein sehr sensibles Netzwerk im menschlichen Körper.

Die Grundlage für ein gesundes Immunsystem stellt eine ausgewogene Ernährung dar, mit einem ausreichenden Gehalt an Mineralstoffen (Eisen, Zink, Selen) und Vitaminen, ausreichender Schlaf, wenig Stress, viel Bewegung, Abhärtung (z. B. Sauna), und ein gesundes Maß an Sonnenlicht (zur Vitamin-D-Bildung). Eine Mangelernährung, regelmäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen, dauerhafter Stress, Bewegungs- und Schlafmangel können die Funktion des Immunsystems deutlich einschränken. Allein mit dem fortschreitenden Alter kommt es leider auch häufig zu Verlusten an Mineralstoffen und somit zur Schwächung des Immunsystems, zu wiederholten Infektionen und zur Chronifizierung von Erkrankungen.

Eine gezielte, ergänzende Zufuhr einzelner Mineral- und Nährstoffe sowie von Vitaminen kann das Immunsystem stärken.

Um die Abwehrkraft unseres Immunsystems besser abschätzen zu können ist es möglich verschiedenste Laboruntersuchungen durchzuführen.

Das Labor testet Ihr Immunsystem. Ihr Arzt berät Sie gerne.

EMPFOHLENE LABORUNTERSUCHUNGEN

Basisuntersuchungen

  • C-reaktives Protein (CRP)
  • Großes Blutbild
  • Eiweiß-Elektrophorese

Immunglobuline

  • Immunglobulin A (IgA)
  • Immunglobulin G (IgG)
  • Immunglobulin M (IgM)

Zelluläre Abwehr

  • alle immunologisch wichtigen Zellen einschließlich Untertypen der T-Lymphozyten, B-Lymphozyten

Komplementsystem

  • CH 50
  • C3-Komplement
  • C4-Komplement

Vitamine und Spurenelemente

  • Vitamin C
  • Selen
  • Zink
  • Vitamin D
  • Eisen
  • Vitamin B12
  • Bestimmung des Holotranscobalamins als Frühmarker des Vitamin-B12-Mangels
  • Folsäure

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gern.

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