Desoxypyridinolin - Erfassung eines gesteigerten Knochenabbaus

Desoxypyridinolin, auch als Crosslinks oder Pyrilinks bezeichnet, bewirkt eine Quervernetzung fibrillärer Kollagene. Bei erhöhter Osteoklastenaktivität wird Desoxypyridinolin vermehrt freigesetzt und renal eliminiert. Dabei besteht eine hohe Korrelation zwischen der Desoxypyridinolin-Ausscheidung und der Knochenresorptionsrate.

Indikation für die Desoxypyridinolin-Bestimmung

Erfassung eines gesteigerten Knochenabbaus bei:

  • primären Hyperparathyreoidismus
  • Knochenmetastasen
  • Morbus Paget
  • Plasmozytom
  • Einfluß von Glukocortikoiden, Thyroxin

Erfassung und Therapieüberwachung der postmenopausalen Osteoporose.
Nachweis eines gesteigerten Knochenabbaus bei Arthritis.

Untersuchungsmaterial 
       
10 ml Morgenurin ohne weitere Zusätze

Referenzbereiche
Frauen: < 7,4 nmol/mmol Kreatinin
Männer: < 5,4 nmol/mmol Kreatinin

Ergebnisse über diesen Grenzwerten zeigen eine erhöhte Knochenresorption an.

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