Fortbildungen

Ferntourismus und Migration

Verändertes Erregerspektrum im mikrobiologischen Labor?

Parasit Nr. 1 = Malaria, der verkannte Killer

Malaria ist nach AIDS und Tuberkulose die dritthäufigste Todesursache in den Entwicklungsländern. Sie gilt in den westeuropäischen Ländern weitestgehend als ausgerottet.
Die zunehmende Reisetätigkeit, vor allem auch in ferne Länder, bringt eine Ausbreitung bisher exotischer Krankheiten auch in Deutschland mit sich.
Das RKI (Robert Koch-Institut) weist darauf hin, dass Malaria und Dengue-Fieber inzwischen zu den häufigsten „reiseassoziierten Krankheiten” zählen. Diese Fälle müssen diagnostiziert und behandelt werden, denn in unbehandelten Fällen kann Malaria, insbesondere Malaria tropica, die am schwersten verlaufende Form, zum Tode führen.
Aber nicht nur Malaria, sondern auch andere altbekannte und neue Parasiten können Gesundheitsprobleme bereiten und unwillkommene Reisemitbringsel sein.
Welche Erreger sind in unterschiedlichen Reisegebieten anzutreffen und welche Schutzmaßnahmen gibt es? Antworten darauf sollen kurz vor der Urlaubszeit in Erinnerung gebracht werden.

Themenschwerpunkte:

Malaria:
- Erreger und epidemiologische Verbreitung
- klinisches Erscheinungsbild- von der Verdachts- bis zur gesicherten Labordiagnose
- Therapie der Malaria - aktueller Stand
Chemo- u. a. Prophylaxe Gefahren von altbekannten und neuen Parasiten, vor welchen sollte man sich schützen?
Referent:
Prof. Dr. med. Frank Mockenhaupt Tropeninstitut, Charité Berlin

Hinweise zur Veranstaltung

Veranstaltungsdatum: Mittwoch, 20.06.2018
Zeit: 15.30 bis 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: MVZ Labor Limbach Berlin GbR, Aroser Allee 84, 13407 Berlin
Teilnahmegebühr: 15 € pro Teilnehmer
Zertifizierung: Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammer Berlin beantragt

Programm und Anmeldung