Aktuelles aus dem Labor

Mutterschaftsrichtlinien: Screening auf asymptomatische Bakteriurie

GBA streicht Screening auf asymptomatische Bakteriurie im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien

Der Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses vom 22. März 2019 zum Wegfall des Urinsedimentes im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinie trat zum 28. Mai 2019 in Kraft. Das bisher geforderte Urinsediment im Rahmen der EBM-Ziffer 01770 wird gestrichen. Eine regelhafte Urinuntersuchung auf asymptomatische Bakteriurie bei allen Schwangeren wird nicht empfohlen. Gleichzeitig wird der Hinweis auf ggf. erforderliche bakteriologische Untersuchungen konkretisiert, indem beispielhaft besondere Risiken genannt werden, bei denen die Durchführung bakteriologischer Urinuntersuchungen erforderlich sein kann (z. B. bei auffälligen Symptomen, rezidivierenden Harnwegsinfektionen in der Anamnese, Z. n. Frühgeburt, erhöhtem Risiko für Infektionen der ableitenden Harnwege).

Der Beschluss des GBAs ist unter folgendem Link zugänglich: https://www.g-ba.de/beschluesse/3740/

 

Für unsere Einsender: Screening auf asymptomatische Bakteriurie nicht mehr Bestandteil der Schwangerenvorsorge