Aktuelles aus dem Labor

Erkrankungen der Leber

Die Bestimmung von Leberwerten gehört zu den häufigsten Laboruntersuchungen in der hausärztlichen Praxis.

Chronische Lebererkrankungen sind in Deutschland ein vermehrt auftretendes Problem mit erheblichen medizinischen und ökonomischen Folgen. Charakteristisch für Erkrankungen der Leber ist, dass auffällige bzw. eindeutige Krankheitssymptome häufig fehlen oder erst dann diagnostiziert werden, wenn schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Zirrhose oder ein hepatozelluläres Karzinom auftreten.

Leicht erhöhte Leberwerte sollten daher frühzeitig abgeklärt werden, um irreversiblen Schäden vorzubeugen.

Wir bieten Ihnen hier Informationen an, die es ermöglichen mit zielgerichteter und rationeller Diagnostik eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten.

Die Broschüre "Erhöhte Transaminasen" bietet einen Einstieg in die rationelle und zielgerichtete Labordiagnostik. Der Schwerpunkt liegt auf den chronischen Erkrankungen der Leber.
Dazu werden die häufigsten Ursachen autoimmuner, toxischer, infektiologischer und metabolischer Genese näher erläutert.

 Weiterführende Informationen

Autoimmune Lebererkrankungen - Das Wichtigste auf einen Blick
Alpha-1-Antitrypsin-Mangel - Erhöhtes Risiko für Lunge und Leber
Hereditäre Hämochromatose - Labordiagnostik und molekulargenetische Diagnostik

Diagnostischer Pfad bei klinischem Verdacht auf hereditäre Hämochromatose - Laborpfade
Morbus Wilson - Eine oft unerkannte Erkrankung

REC-Relative (Exchangeable Copper) - Neuer Diagnose und Screening-Marker für M. Wilson
Glutensensitive Enteropathie - Autoimmunologische, molekulargenetische und histologische Diagnostik der Zöliakie
Hepatitis B
Hepatitis C