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Wissenswertes - Prostata
   
 
    Die Prostata ist ein etwa walnussgroßes Organ, das den Anfangsteil der männlichen Harnröhre umgibt.
Sie besteht aus 30-50 kleinen Einzeldrüsen, die ihr Sekret bei der Absonderung des Samens beimischt.
Der Prostatakrebs
    Der Prostatakrebs macht etwa 10 % aller Tumorerkrankungen des Mannes aus. Jedes Jahr werden ca. 40 000 Neuerkrankungen in Deutschland registriert. Betroffen sind meist Männer jenseits des 50. Lebensjahres. Häufig kommt es jahrelang zu keinerlei Symptomatik.
Erst im fortgeschrittenen Stadium können sich Blut im Urin und Beschwerden beim Wasserlassen zeigen.

Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können bei Männern auch ein wichtiger Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein.

Eine Früherkennung des Prostatakarzinoms ist durch regelmäßige ärztliche Vorsorgeuntersuchungen möglich. Lassen Sie sich ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich untersuchen!
Was kann für eine Früherkennung getan werden?
    Bei einem einfachen Abtasten der Prostata können Vergrößerungen, Verhärtungen sowie Knoten ein wichtiger Ersthinweis für einen Prostatakrebs sein. Aber häufig ist ein erhöhter PSA-Wert bereits das erste Erkennungsmerkmal vor einem Tastbefund.
Eine Laboruntersuchung des Blutes, die Bestimmung des PSA-Wertes (Prostata-spezifisches Antigen) hilft bei der Früherkennung des Prostatakrebses und ist eine der am meisten durchgeführten Erstuntersuchungen.
Leider haben die Krankenkassen diese wertvolle diagnostische Hilfe aus ihrem Leistungskatalog gestrichen (IGEL-Angebot). Bei erhöhtem PSA-Wert sollte eine weitere Diagnostik durch den Facharzt für Urologie erfolgen.
 
 
     
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