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Wissenswertes
- Infektneigung |
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Hatschi - schon wieder eine Erkältung
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Infekte der oberen Luftwege
treten in allen Jahreszeiten auf und zählen zu den häufigsten
Erkrankungen in unseren Breiten. Im Herbst und im Winter
jedoch trifft es statistisch gesehen fast jeden einmal.
Husten, Schnupfen und Halsschmerzen empfindet man als
lästige Krankheitssymptome. Aber nicht die Viren oder
Bakterien spüren wir in unserem Körper, sondern die Abwehrreaktion
unseres Organismus – unser Immunsystem, wenn es gegen
die eingedrungenen Erreger kämpft. |
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| Das Immunsystem |
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Mit Hilfe des Immunsystems
gelingt es dem Körper, seine eigene Struktur gegenüber
allen möglichen Störungen zu bewahren. Das Immunsystem
besteht aus einer besonderen Art der weißen Blutkörperchen,
den Lymphozyten und denen von ihnen freigesetzten Stoffen,
den Antikörpern. Antikörper werden auch Immunglobuline
genannt, d. h. eine besondere Art Eiweiß. Lymphozyten
werden im Knochenmark gebildet und in andere Organe, wie
in die Milz und die Lymphknoten, weitergeleitet. Dort
entstehen die Antikörper.
Das Immunsystem besitzt die Fähigkeit, Fremdstoffe, wie
zum Beispiel Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze
etc., aber auch Tumorzellen) zu erkennen und zu beseitigen.
Bei Ausfall nur einer Komponente in diesem System kann
die gesamte Abwehr gestört sein und somit uneffektiv werden.
Es gibt angeborene Immunschwächen, bei denen bereits im
frühen Säuglingsalter gehäuft schwere Infektionskrankheiten
auftreten. Sie sind in der Regel erblich bedingt. Diese
Immunschwäche kann aber auch im Laufe des Lebens erworben
werden. |
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Kraft
des Immunsystems |
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Dringen Mikroorganismen (Bakterien,
Viren, Pilze) in den Menschen ein, ist die Schwere der
Erkrankung abhängig von seinem Immunsystem. Um die Abwehrkraft
unseres Immunsystems besser abschätzen zu können, kann
man im Labor die drei Säulen – die Immunglobuline, die
zelluläre Abwehr und das Komplementsystem – im Rahmen
eines Immunstatus bestimmen. |
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