| |
|
Haare findet man fast am gesamten Körper. Man
unterteilt sie in Wollhaare, kleine, kaum sichtbare
Härchen und die eigentlichen Haare. Der ausgewachsene
Mensch hat etwa 5 Mio. Haare, davon wachsen aber nur
etwas 100 000 auf dem Kopf. Täglich verliert man
80 bis 100 Kopfhaare. Ein Haar benötigt ca. 1 Monat
um 1 cm zu wachsen und hat eine durchschnittliche Lebensdauer
von 4 Jahren.
Haare sind Anhangsgebilde der Haut und bestehen aus
Haarwurzel, Haarschaft und Haarbalg. In den Haarwurzeln
befinden sich die Blutgefäße, die das Haar
ernähren und die Pigmente, die ihnen die Farbe
geben.
|
| |
|
Liegen unsere Haare schlecht oder werden sie gar immer
dünner, fühlen wir uns unwohl. Den Männern
wird der Haarausfall meist schon in die Wiege gelegt
und beginnt bereits in der zweiten Hälfte der 30er
Jahre.
Frauen leiden seltener darunter. Verschiedene Krankheiten
können ebenfalls für den Verlust unserer Haarpracht
verantwortlich sein, wie z. B. Infektionskrankheiten,
Haut- und Schilddrüsenkrankheiten, hormonelle Störungen
oder körperschädigende Stoffe. Auch die Einnahme
bestimmter Medikamente ist nicht zu unterschätzen.
Der Haarausfall tritt hauptsächlich am Kopf- und
Barthaar auf, seltener an den Augenbrauen, Achsel- und
Schamhaaren. Ein Schwund der Haarwurzel lässt sich
nicht mehr rückgängig machen. Desto eher man
die Ursachen erkennt und behandelt, umso günstiger
sind die Heilungsaussichten.
Leider übernehmen die Krankenkassen die Kosten
für die notwendigen Laboruntersuchungen nicht (IGEL-Angebot).
|